Liebessprüche und Hochzeitsglückwünsche für Groß und Klein - perfekt à la Prinzen- und Prinzessinnen-Stil: Das Team der Märchen-Sammlung.de hat Ihnen in dieser Kategorie die schönsten und bekanntesten Märchen der Brüder Grimm zusammengestellt – egal ob „Rotkäppchen“, „Hänsel und Gretel“, „Der Froschkönig“, „Rapunzel“, „Aschenputtel“ oder „Schneewittchen“ – wir haben sie ALLE! Durchstöbern Sie gemeinsam mit Ihren Kindern unsere kleine Märchenwelt und entdecken Sie die wunderschönsten Märchen in ihrer Originalfassung. In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass Kinder Märchen lieben und diese genau genommen einen wichtigen Bestandteil in deren frühen Lebensjahren darstellen. Der Grund dafür liegt fundamentiert darin, dass Märchenfiguren und die Handlungen in Märchen Kindern dazu dienen, sich eine Fantasiewelt, die den eigentlichen Grundstock für die Entwicklung imaginärer Vorstellung und Ideen bildet, besser „greifbar“ machen zu können. Begleiten Sie Ihre Kinder gemeinsam in die Welt der Märchen und zauberhaften Figuren. Das Team der Märchen-Sammlung.de wünscht Ihnen viel Spaß dabei! Anmerkung: Grimms Märchen werden im Rahmen von Hausaufgaben sehr gerne intensiv sowie detailliert behandelt. Besonders im Hinblick auf das Erörtern des jeweiligen Inhalts und des Vergleichens mit anderen Märchen sind Grimms Märchen aufgrund ihrer leichten Verständlichkeit ein beliebtes Thema. " /> Der alte Großvater und der Enkel - Grimms Märchen - Rotkäppchen Schneewittchen Gebrüder Grimm Kinder Märchen
Märchen und Erzählungen aus aller Welt
Der alte Großvater und der Enkel
Es war einmal ein alter Mann, der konnte kaum gehen, seine Knie zitterten, er hörte und sah nicht viel und hatte auch keine Zähne mehr. Wenn er nun bei Tisch saß, und den Löffel kaum halten konnte, schüttete er Suppe auf das Tischtuch, und es floß ihm auch etwas wieder aus dem Mund. Sein Sohn und dessen Frau ekelten sich davor, und deswegen mußte sich der alte Großvater endlich hinter den Ofen in die Ecke setzen, und sie gaben ihm sein Essen in ein irdenes Schüsselchen, und noch dazu nicht einmal satt, da sah er betrübt nach dem Tisch, und die Augen wurden ihm naß. Einmal auch konnten seine zitterigen Hände das Schüsselchen nicht fest halten, es fiel zur Erde und zerbrach. Die junge Frau schalt, er aber sagte nichts und seufzte nur. Da kauften sie ihm ein hölzernes Schüsselchen für ein paar Heller, daraus mußte er nun essen: wie sie nun da so sitzen, so trägt der kleine Enkel von vier Jahren auf der Erde kleine Brettlein zusammen. “Was machst du da?“ fragt der Vater. “Ei, antwortete das Kind, ich mach ein Tröglein, daraus sollen Vater und Mutter essen, wenn ich groß bin.“ Da sahen sich Mann und Frau eine Weile an, fangen endlich an zu weinen, holten alsofort den alten Großvater an den Tisch, und ließen ihn von nun an immer mit essen, sagten auch nichts, wenn er ein wenig verschüttete.

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