Liebessprüche und Hochzeitsglückwünsche für Groß und Klein - perfekt à la Prinzen- und Prinzessinnen-Stil: Das Team der Märchen-Sammlung.de hat Ihnen in dieser Kategorie die schönsten und bekanntesten Märchen der Brüder Grimm zusammengestellt – egal ob „Rotkäppchen“, „Hänsel und Gretel“, „Der Froschkönig“, „Rapunzel“, „Aschenputtel“ oder „Schneewittchen“ – wir haben sie ALLE! Durchstöbern Sie gemeinsam mit Ihren Kindern unsere kleine Märchenwelt und entdecken Sie die wunderschönsten Märchen in ihrer Originalfassung. In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass Kinder Märchen lieben und diese genau genommen einen wichtigen Bestandteil in deren frühen Lebensjahren darstellen. Der Grund dafür liegt fundamentiert darin, dass Märchenfiguren und die Handlungen in Märchen Kindern dazu dienen, sich eine Fantasiewelt, die den eigentlichen Grundstock für die Entwicklung imaginärer Vorstellung und Ideen bildet, besser „greifbar“ machen zu können. Begleiten Sie Ihre Kinder gemeinsam in die Welt der Märchen und zauberhaften Figuren. Das Team der Märchen-Sammlung.de wünscht Ihnen viel Spaß dabei! Anmerkung: Grimms Märchen werden im Rahmen von Hausaufgaben sehr gerne intensiv sowie detailliert behandelt. Besonders im Hinblick auf das Erörtern des jeweiligen Inhalts und des Vergleichens mit anderen Märchen sind Grimms Märchen aufgrund ihrer leichten Verständlichkeit ein beliebtes Thema. " /> Das arme Mädchen - Grimms Märchen - Rotkäppchen Schneewittchen Gebrüder Grimm Kinder Märchen
Märchen und Erzählungen aus aller Welt
Das arme Mädchen
Es war einmal ein armes, kleines Mädchen, dem war Vater und Mutter gestorben, es hatte kein Haus mehr in dem es wohnen, und kein Bett mehr, in dem es schlafen konnte, und nichts mehr auf der Welt, als die Kleider, die es auf dem Leib trug, und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein Mitleidiger geschenkt hatte; es war aber gar fromm und gut. Da ging es hinaus, und unterwegs begegnete ihm ein armer Mann, der bat es so sehr um etwas zu essen, da gab es ihm das Stück Brot; dann ging es weiter, da kam ein Kind, und sagte: “es friert mich so an meinem Kopf, schenk mir doch etwas, das ich darum binde,“ da tät es seine Mütze ab und gab sie dem Kind. Und als es noch ein bisschen gegangen war, da kam wieder ein Kind, und hatte kein Leibchen an, da gab es ihm seins; und noch weiter, da bat eins um ein Röcklein, das gab es auch von sich hin, endlich kam es in Wald, und es war schon dunkel geworden, da kam noch eins und bat um ein Hemdlein, und das fromme Mädchen dachte: es ist dunkle Nacht, da kannst du wohl dein Hemd weggeben, und gab es hin. Da fielen auf einmal die Sterne vom Himmel und waren lauter harte, blanke Thaler, und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben, hatte es doch eins an, aber vom allerfeinsten Linnen, da sammelte es sich die Thaler hinein und ward reich für sein Lebtag.

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